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Projekt 2019

aktuelle aktivitäten

Grenzen des gängigen Agrarsystems & Ansätze für eine
zukunftsorientierte Landwirtschaft

Mit freundlicher Unterstützung durch
Ausgangslage

Das agrarsystem & seine grenzen

Die Zukunft der Landwirtschaft wird kontrovers diskutiert. Klimatische Veränderungen und die Verknappung von Ressourcen erfordern eine rasche Antwort. Die konventionelle Landwirtschaft ist dabei eher Teil des Problems als Teil der Lösung. Gleichzeitig ist die Beantwortung der Ernährungsfrage für nachhaltige und gerechte Entwicklung notwendig.
globale antworten

Initiativen für die Zukunft

Weltweit formen sich Bewegungen, die sich einer sozial und ökologisch verträglichen Landwirtschaft verschrieben haben. Vielerorts werden nachhaltige Ansätze des Lebens und Wirtschaftens erprobt. Diese besser kennenzulernen und gemeinsam zu diskutieren, ist das Ziel unseres Projekts.
Umsetzung

Aktivitäten & Veranstaltungen

Ausstellung "AGROIndustriE schwarz/weiß"
Im Rahmen der europäischen Aktionstage GOOD FOOD GOOD FARMING
Die industrielle Landwirtschaft – geprägt durch Massentierhaltung, Einsatz von Pestiziden, Vormachtstellung von Konzernen – löste in jüngster Vergangenheit zahlreiche Debatten aus. Die Stimmen hin zu einer Agrarwende wachsen – auch in Deutschland. Anfang 2018 gingen im Rahmen der #wir haben es satt-Kampagne mehr als 30.000 Menschen auf die Straße, um eine ökologisch und sozial nachhaltige Politik und eine Neuausrichtung der Landwirtschaft zu fordern. Auch im Zuge der Fusion zwischen dem Chemiekonzern Bayer mit dem Agrarriesen Monsanto gab es zahlreichen Widerstand.

Der in Köln lebende mexikanische Maler Jaime Rodriguez begleitete beide Proteste und portraitiert diese in der Ausstellung AGROIndustrie schwarz/weiß auf dokumentarisch-künstlerischer Art und Weise. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit mit Initiativen vor Ort in Austausch zu kommen.

In Kooperation mit kollektiv tonalli, Allerweltshaus e.V., FIAN, The Good Food, Coordination gegen Bayergefahren.
Performance "Saatgut, Konzernmacht"
Februar - März 2019
In Form eines Diskussions- & Infoabends, einer künstlerisch-dokumentarischen Ausstellung und der zwei-sprachigen Performance "MAIZ" (spanisch/deutsch) werden wir die Themen Saatgut, Ernährungssouveränität und Konzernmacht beleuchten. Darüber hinaus möchten wir einen Raum bieten, gemeinsam mit Interessierten und aktiven Gruppen zu diskutieren, wie ein gerechtes Welternährungssystem aussehen kann, was aktuell politisch passiert und wie wir von unseren Erfahrungen gegenseitig lernen können.

Wir freuen uns auf einen fruchtbaren Austausch. ¡Sin maíz no hay país! - Ohne Mais gibt es kein Land!

In Zusammenarbeit mit kollektiv tonalli, den Saatgutfestivals Köln, Düsseldorf, Bonn. Goliathwatch, Bonn im Wandel, Alte VHS & Attac Bonn, CBG, Dachverband Kritische Aktionäre, Saatgutfestival Köln, Saatgutfestival Düsseldorf, Saatgut-Tausch-Treffen Bonn.
Symposium & Ausstellung
"Zukunftsfähige Landwirtschaft?"
Die Weltbevölkerung soll bis 2050 auf 10 Milliarden Menschen anwachsen. Für die Landwirtschaft bedeutet dies, mehr zu produzieren, damit genug Nahrung für alle gewährleistet werden kann. Unterschiedliche Stimmen plädieren dafür, dass dies nur durch höhere Erträge im Anbau von Kulturpflanzen gelingen kann. Allerdings stellen Erträge nur einen Faktor in einem multifunktionalen Gefüge dar.

Die ressourcenintensive Landwirtschaft bewirtschaftet derzeit global rund 43% der Flächen, verbraucht allerdings 70% der globalen Wasserressourcen. Zudem ist die weiterverarbeitende Lebensmittelindustrie verantwortlich für 26% der von Menschen gemachten Treibhausgasemissionen.

Auf dem Symposium soll versucht werden, diese Fragen durch Analyse der Probleme und Herausforderungen der globalen Lebensmittelindustrie zu beantworten. Zudem werden lokale Ansätze und Lösungen präsentiert.

Parallel zeigen wir mit der Ausstellung ‘Landwirtschaft der Gifte’ des argentinischen Fotografen Pablo Paviano anhand seiner dokumentarischen Fotoreportage Auswirkungen des Einsatzes von Pestiziden auf Umwelt und Mensch. Zusätzlich zur Ausstellung ist ein Rahmenprogramm mit Filmen, Videoinstallation und ein Expert*innengespräch geplant.

In Zusammenarbeit mit TH Köln - Institute for Technology and Resources Management in the Tropics and Subtropics, Horbach Stiftung, European Center for Constitutional and Human Rights, PAN Germany, FIAN, Ernährungsrat Köln & Misereor.
Rundreise, publikation, comic
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Vernetzung & Informationsarbeit
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